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Beschäftigungswirkungen des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Fertigung

Ulrich Widmaier, Louise Dye

Year
1992
Citations
3

Abstract

Die Meinung, daß Computer, Maschinen und Roboter immer mehr Arbeitsplätze für Menschen vernichten, gehört zu den verbreitetsten Ansichten in der allgemeinen Öffentlichkeit. Dahinter steckt die Vorstellung, daß die Beschäftigung von Menschen in der Produktion von Waren und Dienstleistungen nur ein Ausdruck (noch!?) imperfekter Technik darstelle und die Vision der "menschenleeren Fabrik" bei entsprechendem technischen Fortschritt in nicht allzu ferner Zukunft Realität werde. Diese Entwicklung beschleunige sich auch — so das Argument — durch relative Verteuerung des Produktionsfaktors Arbeit und einen dadurch ausgelösten Prozeß der Faktorsubstitution. Bei dieser Meinung handelt es sich nicht zuletzt um die "Spätfolgen" einer wissenschaftlichen Diskussion, die über längere Zeit von der These beherrscht wurde, daß Informations- und Kommunikationstechnologie ein prinzipieller "job-killer" sei (vgl. dazu die Diskussion bei Dostal 1982). Zur empirischen Untermauerung dieser These wurde und wird häufig entweder die Schrumpfung ganzer, vor allem arbeitsintensiver Wirtschaftszweige einer Volkswirtschaft oder der Wegfall von Arbeitsplätzen auf der Betriebsebene angeführt.

Keywords

HumanitiesPhilosophyPolitical scienceArt

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